| | Es hört einfach nicht auf.
Kategorie Das Leben mit Zwillingen, erstellt am 02.08.2008 von Michaela Klaproth
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Nachdem wir Jonas gestern Morgen aus dem Krankenhaus holen konnten, sah zunächst alles gut aus. Er war gut gelaunt, hat gelacht und schien zufrieden.
Am Nachmittag waren wir auf einen Geburtstag in der unmittelbaren Nachbarschaft eingeladen. Auch hier versprühte Jonas gute Laune. Nach 3,5 Stunden fing er an, etwas unleidig zu werden, was wir zunächst auf seine übliche "Aufnahmegrenze" schoben. Christian nahm ihn auf den Arm und es war wieder alles gut.
Dann jedoch ertönte ein schriller Schmerzensschrei, der die anwesenden Mütter schwer geschockt hat. Gleichzeitig überstreckte sich Jonas sehr heftig, fing an zu würgen und versuchte Luft zu holen, was nicht so einfach erschien.
Ich hab Christian Jonas dann abgenommen und wir sind -nachdem wir der Nachbarin die Aufsicht über Niklas erteilt haben- rüber zu uns gejoggt.
Jonas lies sich nicht beruhigen. Er schrie und wimmerte. Offensichtlich ging es ihm gar nicht gut. Wir haben gedacht, es wäre ein Anfall und haben ihm ein Notfall-Medikament gegeben. Ich habe ihn dann ins Bett gelegt, mich daneben und ihm den Po kräftig geklopft, damit er merkt, daß ich da bin (das hilft ihm, mich wahrzunehmen). Er hat immer wieder gewimmert und geweint, bis das Medikament ihn "ausgeschaltet" hat.
In der Nacht wurde ich dann von lauten Rufen von Christian geweckt. Jonas hat sich erbrochen. Weitere 2 mal folgten kurz darauf, so daß erneut das ganze Bett, Jonas und diesmal Christian voll waren.
Ich habe daraufhin im Krankenhaus angerufen, Christian ist losgedüst, Niklas hat stark geweint und ließ sich auch nicht so einfach beruhigen.
Das Ende vom Lied: Wir wissen nicht, was Jonas hat und warum er sich bei uns jede Nacht erbricht, im Krankenhaus jedoch nicht. Es ist die gleiche Nahrung, sie läuft bei uns sogar langsamer durch. Es scheint, als ob Jonas starke Schmerzen hat, aber wir wissen nicht wo. Die Schmerzen müssen wirklich sehr stark sein, wenn er so weint, weil seine Schmerzgrenze stark abweichend von der eines gesunden Kindes ist. Wenn er also so heftig weint, muss es wirklich stark schmerzen.
Wir machen uns ernsthafte Sorgen.
Hoffentlich nimmt das bald ein Ende... |
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